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Reaktivierung der Dorfkerne

Ein Neubaugebiet am Ortsrand ist nicht unbedingt ein Zeichen für ein lebendiges Dorf.

Statt in Wohnungsneubau auf der „Grünen Wiese“ muss das Interesse in den Ausbau vorhandener alter Bausubstanz in den Ortskernen gelenkt werden. Wohnraum kann einen wichtigen Impuls für die Reaktivierung weiterer Gebäudeteile einer Gebäudeanlage geben, zum Beispiel durch Nutzung für gewerbliche, Versorgungs- oder ggfs. sogar touristische Zwecke.

Die Modernisierung des Gebäudebestandes, die Umnutzung von leer stehenden Wirtschaftsgebäuden und das Füllen von Baulücken können die Ausweisung neuer Baugebiete mittelfristig verringern.

Mit einer lebendigen Ortsmitte identifizieren sich alle - Eingesessene und Neubürger.

Aus unserer Sicht ist es daher wichtig, ..

  • die Ermittlung des zumeist unterschätzten innerörtlichen Potenzials als Gebäude- und Flächenangebot für dörfliches Wohnen und Arbeiten, Grundversorgung sowie Gemeinschaftseinrichtungen vorzunehmen.

  • eine realistische Einschätzung des Bedarfs an Wohnungen und Bauflächen unter Beachtung des demographischen und sozialen Wandels zu treffen. Dabei soll die Umnutzung leerstehender Bausubstanz priorisiert werden.

  • eine nachhaltige Entwicklung funktionsfähiger und identitätsstiftender Ortsmitten zu begünstigen, die alle wesentlichen Aufgaben der Daseinsvorsorge erfüllen.

  • mit Blick auf die älteren Generationen dem Funktionsverlust der Dörfer zu begegnen und Grundversorgung, Infrastruktur und Gemeinschaftseinrichtungen nachhaltig weiterzuentwickeln.

  • dass die Vielschichtigkeit traditioneller Dorfanlagen und die Unverwechselbarkeit des Ortsbildes erhalten bleibt.

  • das Bewusstsein für die Problematik des Landschaftsverbrauchs und der leerstehenden Gebäudesubstanz zu verbreitern.

  • den Erhalt und die Weiterentwicklung ökologisch hochwertiger Grünflächen und Vegetationsstrukturen in der Ortsmitte, aber auch mit Landschaftsbezug gestaltete Ortsränder und den Schutz wertvoller landwirtschaftlicher Flächen voranzutreiben.

  • die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, die energetische Sanierung der Gebäudebestände und die verstärkte Nutzung/Versickerung von Regenwasser zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen zu fördern

  • durch Überarbeitung der Dorferneuerungskonzepte unter Bürgerbeteiligung Stärken und Schwächen der Ortschaften aufzeigen und den örtlichen Verhältnissen angepasste Ziele zu formulieren und diese zu verfolgen.

  • die Realisierbarkeit und Kosten der Reaktivierung des innerörtlichen Potenzials zu ermitteln und proaktiv, auch durch die Beteiligung der Eigentümer, konkrete Vorschläge zur Umsetzung herauszuarbeiten.



 
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